1. Saubere Oberfläche
Fremdschichten trennen Kleber/Farbe und Unterlage: z.B. Öle auf Metallen, und Entformmittel auf Kunststoffteilen.
2. Mechanische Verankerung
Das Ausfüllen von Hohlräumen in der Substratoberfläche durch Farbe/ Kleber erdübelt die Schicht mit der Unterlage.
3. Chemische Bindung
Eine Verankerung der Schicht auf atomarer Ebene wird durch chemische Bindung zwischen den Molekülen der Unterlage und denen der Farbe bzw. lebers erzeugt.
4. Gute Benetzung
Eine gute Benetzung vergrößert die Kontaktfläche und verhindert unbenetzte Mikroporen, die als Sollbruchstelle wirken.
5. Energiegewinn
Der Energiegewinn durch Bildung der Kontaktfläche entspricht der aufzuwendenden Arbeit beim Trennen.
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In der Praxis kann der jeweilige Anteil der einzelnen Mechanismen an der Haftung einer Schicht nicht beurteilt werden. Während die Fähigkeit der chemischen Bindung (3.) mit der Wahlder Farbe/Klebers festliegt, verbessert eine Vorbehandlung mit elektrischen Entladungen die Wirksamkeit aller anderen aufgeführten Mechanismen.
]]>Im Entladungsspalt der DBE-Elektrode muss sich zur Ausbildung einer homogenen elektrischen Entladung eine dielektrische d.h. elektrisch isolierende Schicht befinden. Die dielektrische Schicht ist eine Barriere für den Entladungsstrom und bestimmt im wesentlichen die Charakteristik der elektrischen Entladung, die aus vielen einzelnen, kurzlebigen Stromfäden besteht.
Die einzelnen Entladungskanäle dieser Barrierenentladung haben im Entladungsspalt eine Ausdehnung von einigen 10 μm und weiten sich am Fußpunkt an der Barriere auf einige Millimeter auf. Der Stromfaden erlischt nach einigen 10 nsec, um mit einer Wiederholungsfrequenz von typischerweise 10 kHz neu zu entstehen. Eine durchlaufende Bahn ist dem Entladungsgewitter kontinuierlich ausgesetzt und wird quasi-homogen behandelt, solange Durchlaufgeschwindigkeit und Elektrodenanzahl aufeinander abgestimmt sind.
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In Kontakt mit Gasen kann eine Verringerung der Oberflächenenergie durch Anlagerung von Gasatomen an die freie Oberfläche auftreten. Die Adsorption ist im Fall von Wasser-Adsorptionsfilmen auf Metallen sehr kräftig. Das Benetzungsverhalten auf Oberflächen mit Adsorbatschichten wird nicht mehr von den Eigenschaften der ursprünglichen Oberfläche, sondern von den Oberflächeneigenschaften der Adsorbatschicht bestimmt.
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Die Prüfung der Oberflächengüte ist ein weites Feld. Die zu prüfende Eigenschaft bestimmt die Methode:
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